Predigt-Blog

Hier schreibt unser Pastor Martin Pusch …

Genesis/1. Mose 35,1–15 – Gott segnet Jakob in Bethel

Bibeltext (BasisBibel)

1 Gott sagte zu Jakob: »Mach dich auf, zieh nach Bet-El und lass dich dort nieder! Errichte dort einen Altar für mich! Denn ich bin dir erschienen, als du vor deinem Bruder Esau geflohen bist.« 2 Da sagte Jakob zu seiner Familie und zu allen, die bei ihm waren: »Schafft bei euch alles fort, was mit fremden Göttern zu tun hat! Reinigt euch und wechselt eure Kleider! 3 Wir wollen uns aufmachen und nach Bet-El ziehen. Dort werde ich einen Altar für Gott errichten. Er hat mich gehört, als ich in Not war. Und er war mit mir auf dem Weg, den ich gegangen bin.« 4 Da gaben sie Jakob all ihre Götterfiguren und ihre Amulette, die sie an den Ohren trugen. Jakob vergrub sie unter der Eiche[1] bei Sichem. 5 Dann brachen sie auf. Gott versetzte die Städte ringsum in Angst und Schrecken, sodass niemand die Söhne Jakobs verfolgte. 6 So kam Jakob mit all seinen Leuten in das Land Kanaan nach Lus, das jetzt Bet-El heißt. 7 Dort baute er einen Altar und nannte die Stelle El-Bet-El, das heißt: Gott von Bet-El. Denn hier war ihm Gott erschienen, als er vor seinem Bruder floh. 8 Zu der Zeit starb Debora, die Amme von Rebekka. Sie wurde südlich von Bet-El unter einer Eiche begraben, der Jakob den Namen »Tränen-Eiche« gab. 9 Nachdem Jakob aus Mesopotamien zurückgekehrt war, erschien ihm Gott noch einmal. Gott segnete ihn 10 und sagte zu ihm: »Dein Name ist Jakob. Doch du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern du sollst Israel genannt werden.« So gab er ihm den Namen Israel. 11 Weiter sagte Gott zu ihm: »Ich bin der allmächtige Gott. Sei fruchtbar und vermehre dich! Eine Schar von Völkern wird aus dir hervorgehen und Könige werden von dir abstammen. 12 Dir und deinen Nachkommen gebe ich das Land, das ich schon Abraham und Isaak verheißen habe.« 13 Dann verließ Gott Jakob und den Ort, an dem er mit ihm geredet hatte. Und er fuhr zum Himmel hinauf. 14 Dort, wo Gott mit ihm geredet hatte, stellte Jakob einen Kultstein auf. Er goss ein Trankopfer darüber aus und rieb ihn mit Öl ein. 15 Jakob gab dem Ort, an dem Gott mit ihm geredet hatte, den Namen Bet-El, das heißt: Haus Gottes.

Predigt

Gott fordert Jakob auf, nach Bet-El zu ziehen, dort zu wohnen und dort auch für Gott einen Altar zu errichten. Als Gott sagte: Zieh nach Bet-El, da wusste Jakob genau, welchen Ort Gott meinte. Schließlich war es Jakob selbst, der diesem Ort den Namen Bet-El gegeben hatte.

Zur Hintergrundgeschichte gehört, dass Jakob einen um wenige Minuten älteren Bruder hatte, der Esau hieß. Die beiden Brüder waren also Zwillinge, aber sie unterschieden sich deutlich voneinander. Ihr Aussehen und auch ihr Wesen war ganz verschieden. Esau war Jäger und streifte durch die Gegend, während Jakob eher zuhause blieb. So hatte Jakob eine gute Beziehung zur Mutter Rebekka, während der Vater Isaak sich über die Jagderfolge von Esau freute, und die kulinarische Abwechslung zu schätzen wusste.

Bei zwei Gelegenheiten hatte Jakob seinen Bruder Esau ausgetrickst, indem Jakob seinen Heimvorteil nutzte. Die erste Gelegenheit kam, als Esau eines Tages keinen Erfolg auf der Jagd hatte und hungrig nach Hause kam. Jakob hatte gerade ein schmackhaftes Essen zubereitet. Dieses Essen bot Jakob seinem Bruder Esau an, unter der Bedingung, dass Esau ihm im Gegenzug das Erstgeburtsrecht übertrug. Esau hatte Hunger, und war mit allem einverstanden, nur um etwas zu Essen zu bekommen.

Bei einer zweiten Gelegenheit handelte Jakob deutlich hinterhältiger. Der Vater Isaak hatte beschlossen, dass er nicht mehr lange zu leben hätte. Schließlich war Isaak bereits etwa 120 Jahre alt, und auch erblindet. Deshalb wollte Isaak seinem erstgeborenen Sohn Esau einen besonderen Segen erteilen. Doch Rebekka, die Mutter, bekam mit, was ihr Mann Isaak vorhatte. Rebekka half deshalb ihrem Lieblingssohn Jakob, sich zu verkleiden, und Isaak glaubhaft zu machen, er sei Esau. So erschlich sich Jakob den Segen seines Vaters. Esau wurde richtig böse, als er merkte, dass sein Vater alle guten Wünsche praktisch schon für Jakob verbraucht hatte, und für Esau kaum mehr etwas übrig blieb.

Wir müssen übrigens unterscheiden zwischen dem Recht der Erstgeburt und dem Segen des Vaters. Das Recht der Erstgeburt bezieht sich auf die Aufteilung des Erbes. Der Erstgeborene bekam auf jeden Fall einen größeren Anteil am Erbe, vielleicht sogar das gesamte Erbe. Jeder weitere Bruder ging entweder leer aus, oder er bekam nur einen kleineren Anteil am Erbe. Ganz genau wissen wir nicht, was zur Zeit Isaaks in dieser Familie galt. Später, im Gesetz des Mose, gibt es Regelungen in Bezug auf das Erbe. Auch diese Regelung gibt dem erstgeborenen Sohn einen Vorteil gegenüber seinen Brüdern.

Für die Familie von Isaak waren das Recht der Erstgeburt und der besondere Segen miteinander verbunden. In dieser Familie galt es als ausgemacht, dass Gott den erstgeborenen Sohn besonders segnen würde. Genau dieser Umstand bringt uns auf die Spur dessen, was wir aus der Geschichte von Jakob lernen können. Isaak geht davon aus, Gottes Segen in irgendeiner Form verwalten zu können. Wenn Isaak irrtümlich seinem zweiten Sohn Jakob den ganzen Segen zuspricht, dann bleibt in Isaaks Denken für Esau nichts mehr übrig. So denkt die ganze Familie. Jakob ist sehr von diesem Denken geprägt. Aber auch sein Onkel Laban, dem wir später in der Geschichte begegnen, denkt so. Die ganze Familie glaubt zwar, dass Gott segnet, aber dieser Segen Gottes geschieht auf Kosten derer, die eben nicht gesegnet sind. Damit wird Gottes Segen wie eine etwas knappe Decke verstanden, die man auf seine Seite ziehen muss, wenn man nicht frieren will. So lernen wir Jakob kennen als jemanden, der listig versucht, die Decke von Gottes Segen auf seine Seite zu bekommen.

Doch der Segen Gottes wird nicht von Menschen verwaltet. Als Gott Abram beruft, den Gott später Abraham nennt, sagt Gott zu ihm:

2 Ich will dich zum Stammvater eines großen Volkes machen. Ich will dich segnen und deinen Namen groß machen, sodass du ein Segen sein wirst. 3 Ich werde die segnen, die dich segnen. Wer dir aber Böses wünscht, den werde ich verfluchen. Alle Völker der Erde sollen durch dich gesegnet werden. (Genesis/1. Mose 12,2–3)

Wenn wir genau lesen, stellen wir fest: Abram wird nicht als Segner oder Segnender berufen, sondern Gott will ihn dazu gebrauchen, ein Segen zu sein. Weil sich Abram in Gottes Plan mit einbeziehen lässt, segnet Gott ihn. Am Ende werden alle Völker der Erde gesegnet, weil Abram Gott gehorchte. Es ist also nicht Abraham, der je nach Wunsch Gottes Segen zuteilt, sondern es ist Gott, der diejenigen segnet, die Abraham wohl gesonnen sind.

Warum nun Isaak der Meinung war, einem seiner Söhne den Segen zuteilen zu müssen, während der andere leer ausgeht, kann ich nicht erklären. Hier werden das damalige Erbrecht und der Segen Gottes miteinander vermischt. Am Ende ist es Gott selbst, der seinen Segen denen gibt, die sich von ihm lenken lassen. Jakob muss dies erst noch entdecken. Wir haben die Listigkeit Jakobs ja bereits gesehen. Als Jakob den Zielort seiner Flucht erreicht und bei seinem Onkel Laban ankommt und ihm alle Neuigkeiten erzählt, sagt Laban zu ihm:

»Du bist wirklich mein Fleisch und Blut.« (Genesis/1. Mose 29,14)

Tatsächlich ist Laban aus demselben Holz geschnitzt wie Jakob. Jakob, der seinen eigenen Bruder ausgetrickst hat, wird nun selbst durch seinen Onkel Laban übervorteilt. Zwanzig Jahre bleibt Jakob bei Laban. Die Beziehung zwischen den beiden ist schwierig, weil Laban ständig versucht, Jakob zu täuschen. Später sagt Jakob über diese Zeit:

Er (Laban) aber hat mich hintergangen und meinen Lohn immer wieder verändert. Doch Gott ließ nicht zu, dass er mir Schaden zufügte. (Genesis/1. Mose 31,7)

Inzwischen hatte Gott, der Herr, mehrmals zu Jakob gesprochen. Gott forderte Jakob auf, wieder in das Land von Abraham und Isaak zurückzuziehen. Gott hatte auch zugesagt, Jakob zu begleiten. So trennt sich Jakob von Laban, und macht sich auf den Rückweg nach Kanaan.

Die Trennung von Laban war nicht ganz einfach, aber Gott half Jakob in dieser Situation (Genesis/1. Mose 31,1–54). Dann sollte es zu einem Wiedersehen zwischen Jakob und Esau kommen. Jakob hatte Angst, seinem Bruder zu begegnen. Jakob bittet Gott um Hilfe (Genesis/1. Mose 32,10–13). Außerdem bereitet Jakob großzügige Geschenke für Esau vor, um ihn zu beschwichtigen. In der Nacht vor der Begegnung mit Esau hat Jakob eine besondere Begegnung mit Gott. Diese Begegnung mit Gott bringt Jakob eine verrenkte Hüfte ein. Außerdem bekommt Jakob einen neuen Namen: Israel. Bei dieser Begegnung bittet Jakob um Gottes Segen, und bekommt ihn auch (Genesis/1. Mose 32,25–33).

Am nächsten Morgen treffen sich die beiden Brüder. Beide stellen sie fest, dass sie von allem genug haben (Esau: Genesis/1. Mose 33,9; Jakob: Genesis/1. Mose 33,11). Gott hat beide gesegnet. Einige Jahre später beerdigen sie gemeinsam ihren Vater Isaak, der ein hohes Alter erreichte (Genesis/1. Mose 35,27–29). Jakob und Esau konnten sich also miteinander versöhnen.

Es war einige Zeit nach der Versöhnung mit Esau, dass Gott Jakob aufforderte, mit seiner Familie nach Bet-El zu ziehen (Vers 1). Jakob fordert also seine Familie und alle anderen, die bei ihm waren, dazu auf, sich vorzubereiten für die Begegnung mit Gott. Sie sollten alles fortschaffen, was mit fremden Göttern zu tun hat. Wir wissen von Laban, dem Onkel von Jakob, dass dieser eine Götterfigur zuhause hatte. Wir wissen es deshalb, weil Rahel, eine der Frauen von Jakob und Tochter von Laban, ihrem Vater diese Götterfigur entwendet hatte (Genesis/1. Mose 31,19). Offensichtlich gab es aber noch mehr Personen, die Götterfiguren und Schutzamulette besaßen. Jakob selbst vertraute zwar Gott, aber seine Frauen und die anderen Menschen, die mit ihm waren, hatten sich noch nicht völlig für den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs entschieden. Jetzt fordert Jakob seine Leute zur Entscheidung auf: "Gott hat mich gehört, als ich in Not war. Und er war mit mir auf dem Weg, den ich gegangen bin." Die anderen konnten solche Dinge von ihren Göttern nicht sagen. Jedenfalls gaben sie Jakob alle Götterfiguren und Amulette, und Jakob vergrub sie unter einer bestimmten Eiche in der Nähe von Sichem. Außerdem forderte Jakob seine Leute auf, sich zu reinigen und frische Kleider anzuziehen, um sich so auf die Begegnung mit Gott vorzubereiten. (Verse 2–4)

In Vers 5 finden wir noch eine besondere Bemerkung: Gott beschützte die Söhne Jakobs vor Verfolgung. Der Hintergrund: Jakobs Söhne Simeon und Levi hatten kurz vorher die Vergewaltigung ihrer Schwester Dina blutig gerächt (Genesis/1. Mose 34,1–31). Diese Aktion hätte ihnen ziemlichen Ärger einbringen können. Doch Gott sorgte dafür, dass niemand die Söhne Jakobs verfolgte. (Vers 5)

In Bet-El angekommen, baut Jakob einen Altar, um Gott Opfer bringen zu können. Nachdem Jakob den Ort bereits Bet-El genannt hatte, also Haus Gottes, spricht Jakob nun von Gott von Bet-El, also El-Bet-El. Damit knüpft Jakob ausdrücklich an seine erste Begegnung mit Gott an: Hier war ihm Gott erschienen, als er vor seinem Bruder Esau floh. Und Jakob hatte versprochen: Wenn Gott ihn mit Frieden wieder heim zu seinem Vater bringen würde, dann würde der Gott Isaaks auch sein Gott sein. Dieses Versprechen löst Jakob nun ein, indem seine Familie und seine Leute sich von allen fremden Göttern trennen und Jakob am Ort der Begegnung mit Gott einen Altar baut.

Wir erfahren, dass Debora, die Amme von Rebekka, starb. Rebekka war ja die Mutter von Jakob. Die Amme Debora muss also noch ein gutes Stück älter gewesen sein als Jakobs Mutter. Debora wurde an einem markanten Ort begraben, nämlich unter einer Eiche. Jakob und seine Leute lebten ja als Nomaden. Wir sehen in ihrer ganzen Geschichte, wie sie wichtige Ereignisse mit den wechselnden Orten verbinden, an denen sich gerade befinden. Brunnen, Bäume, Steine und andere Orte werden mit bedeutungsvollen Namen versehen. Dies gehört zu dem Prozess, das Land Kanaan zu durchwandern, um es zu ihrem Land werden zu lassen. (Vers 8)

Aber es sind nicht nur die Menschen, denen Namen wichtig sind. Gott spricht mit Jakob. Gott sagt zu Jakob: "Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern du sollst Israel genannt werden." Der Name ist wahrscheinlich zusammengesetzt aus dem Wort kämpfen und der Silbe El für Gott. Bedeutungen können sein: "Er kämpft mit Gott", "Gott kämpft", oder auch "Gott herrscht". Etwas mehr als zwanzig Jahre sind vergangen, seitdem Jakob seine erste Begegnung mit Gott hatte. In dieser Zeit hat sich Jakob verändert. Jakob hat erlebt, dass er Gott vertrauen kann. Nun gibt Gott dem Jakob einen neuen Namen: Israel. (Verse 9– 10)

Als Jakob seine erste Begegnung mit Gott hatte, gab ihm Gott eine Verheißung. Jetzt, viele Jahre später, ist Jakob wieder an demselben Ort. Gott begegnet ihm erneut. Gott erneuert seine Verheißung. Gott sagt zu Jakob:

11 … »Ich bin der allmächtige Gott. Sei fruchtbar und vermehre dich! Eine Schar von Völkern wird aus dir hervorgehen und Könige werden von dir abstammen. 12 Dir und deinen Nachkommen gebe ich das Land, das ich schon Abraham und Isaak verheißen habe.«

Nun ist Jakobs Begegnung mit Gott zu Ende. Nach einer Begegnung mit Gott kann man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Für Jakob hat dieser Ort eine große Bedeutung. Für Jakob und seine Leute ist dieser Ort heilig. Hier hat Jakob bereits zum zweiten Mal eine wichtige Begegnung mit Gott gehabt. Daher stellt Jakob an dieser Stelle einen Stein auf. Jakob bringt ein Trankopfer dar und salbt den Stein mit Öl. Der Bericht endet mit der Erinnerung, dass Jakob diesem Ort den Namen Bet-El gegeben hat, was "Haus Gottes" bedeutet.

Als Jakob das erste Mal an diesem Ort war, hatte Jakob einen Traum. Jakob träumte von einer Leiter, die von der Erde bis in den Himmel reichte. Boten Gottes stiegen an dieser Leiter hinauf und herab. Dann sprach Gott zu Jakob. Gott versprach, mit Jakob mitzugehen, Jakob zu bewahren und ihn wohlbehalten wieder an diesen Ort zurückzubringen. Gott versprach, Jakob zu segnen. Tatsächlich segnete Gott Jakob. Wenn wir dann die weitere Geschichte von Jakob lesen, wundern wir uns: Warum hatte Jakob oft so wenig Vertrauen in Gott? Warum dachte Jakob immer wieder, die Dinge selbst in die Hand nehmen zu müssen? Gottes Zusage war doch da!

Aber wie geht es denn uns selbst? Wir kennen doch auch die Zusagen Gottes! Sind wir immer voller Vertrauen? Sehen wir, wie Gott uns segnet? Oder denken wir auch manchmal, Dinge selbst in die Hand nehmen zu müssen?

Bei Jakob sehen wir, wie sich sein Glaube an Gott entwickelt hat. Das ist normal, wenn wir mit Gott unterwegs sind. Manchmal fehlt uns das Vertrauen. Aber Gott steht zu seinem Wort. Was Gott zusagt, das hält er auch. Gott geht mit uns mit. Gott segnet uns. Wenn wir dann, viele Jahre später, über unseren Weg mit Gott nachdenken, merken wir: Es hat sich gelohnt, sich auf Gott zu verlassen. Deshalb lohnt sich auch, die Beziehung zu Gott immer wieder zu reinigen und auf eine neue Grundlage zu stellen. Fremde Götter und falsche Sicherheiten gehören entsorgt. Es war Gott, der mich gehört hat, als ich in Not war. Es war Gott, der den ganzen Weg mit mir gegangen ist. Auf diesen Gott möchte ich mein volles Vertrauen setzen.


Martin Pusch – Predigt gehalten am 13. September 2026.